GEBROTH - WINTERBURG 

Evangelische Kirchengemeinde

Schutzkonzept zur Feier von Präsenzgottesdiensten unter den Rahmen-bedingungen der Corona-Pandemie und der 9. Corona-Bekämpfungs-verordnung des Landes Rheinland-Pfalz
Einstimmig beschlossen in der Sitzung des Presbyteriums am 9. Juni 2020

Aufgrund der besonderen Umstände der Pandemie verzichten wir bis auf weiteres auf die Feier des Heiligen Abendmahls. Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste wird den gegenwärtigen Möglichkeiten angepasst.

Die Evangelische Kirchengemeinde Gebroth-Winterburg feiert an allen Predigtstätten Gottesdienst: In den Kirchen in Argenschwang, Gebroth, Winterbach, Winterburg und Daubach, selten in Eckweiler.

Unter den Rahmenbedingungen der Pandemie steht angesichts der Zahl der vorzubereitenden Gottesdienste im Vordergrund der Gesundheitsschutz der Teilnehmenden, Durchführenden und Vor- und Nachbereitenden. Es wird bis auf weiteres und wie auch in den Sommerferien üblich nur ein Gottesdienst am Sonntag gefeiert.

Wir wollen mit Augenmaß und Verantwortung den Weg zur Wiederaufnahme der Gottesdienste in unserer Kirchengemeinde gehen.

Folgende Eckpunkte sind für die Präsenzgottesdienst an Sonn- und Feiertagen gültig:
Für den ordnungsgemäßen und würdevollen Ablauf der gottesdienstlichen Feier ist ein Team einzusetzen, das die Teilnehmenden mit den Rahmenbedingungen (auch per Aushang, siehe unten) vertraut macht und dem Anlass entsprechend auf deren Einhalten aufmerksam macht.

Im Eingangsbereich der Kirchen steht ein Tisch, auf dem in ausreichender Menge Handdesinfektionsflüssigkeit bereitgestellt ist. Durch ein Mitglied des Gottesdienstteams erfolgt mit einer Sprühflasche die Handdesinfektion, um zum einen die Desinfektion sicherzustellen und zum anderen weitere Infektionsquellen durch das Weiterreichen einer Desinfektionsflasche auszuschließen.

Alle Beteiligten haben einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen; ausgenommen sind die liturgisch Mitwirkenden für den Aufenthalt im Altarraum. Auch hier ist auf ausreichend Abstand zu achten. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten beträgt der Abstand zwischen Altar und Aufenthaltsbereich der Gemeinde mindestens drei Meter.

Um eventuelle Infektionsketten nachvollziehen zu können, werden Namen und Adressen der Teilnehmenden durch ein Mitglied des Gottesdienstteams aufgeschrieben.

Ein Mindestabstand von 1,5 m zu den Teilnehmenden in allen Richtungen ist einzu- halten. Dieser ist auch beim Betreten und Verlassen der Kirche einzuhalten.

Die einzunehmenden Plätze sind eindeutig durch grüne Schilder zu markieren. Die Emporen bleiben geschlossen. Auf das gemeinsame Singen wird bis auf weiteres auch bei Freiluft-Gottesdiensten verzichtet.

Es werden keine Gesangbücher oder Liedblätter ausgegeben.

Es wird nur am Ausgang kollektiert. Dazu werden zwei beschriftete Körbe aufgestellt, die anschließend mit Sprühnebel desinfiziert werden. Der Gemeinde wird mitgeteilt, dass die Körbe für die landeskirchliche bzw. kirchengemeindliche Kollekte bestimmt sind.

Auf liturgische Grüße und Gesten mit Körperkontakt wird bis auf weiteres verzichtet.

Alle Kontaktflächen in der Kirche werden ordnungsgemäß desinfiziert. Dies ist durch Unterschrift zu dokumentieren.

Diese Eckpunkte werden wie folgt umgesetzt:
Im gemeinde-üblichen Sommerferien-Gottesdienstplan werden im Wechsel auch in den kleineren Kirchen Gottesdienste angeboten.
Der erste Präsenzgottesdienst ist am 21. 6. 2020 bei gutem Wetter auf dem Vorplatz der Gebrother Kirche; bei schlechtem in der Kirche. Es gelten die Bestimmungen für Freiluft-Gottesdienste. Auch dort wird auf Singen verzichtet.

Jedem Gottesdienstteam gehören mindestens drei Personen an: Ein Teammitglied achtet auf die Handdesinfektion, das andere Teammitglied sorgt für die Dokumentation der Teilnehmenden. Das dritte Teammitglied sorgt für das angemessene Betreten und Verlassen der Kirche. Es ist darauf zu achten, dass keiner der hier Beteiligten einer Risikogruppe entsprechend dem RKI angehört.

Dokumentation: Das Teammitglied führt eine Liste, auf der Name und Adresse der GottesdienstbesucherInnen gelistet werden. Nachdem der letzte Name notiert wurde, wird die Liste in einem Umschlag verschlossen und mit Datum und Ort versehen. Diese Listen werden für jeden Gottesdienst gesondert geführt und im Pfarramt verwahrt. Nach vier Wochen werden die Listen vernichtet.

Betreten und Verlassen der Kirche: Es ist darauf zu achten, dass alle Teilnehmenden, die älter als 6 Jahre sind, eine Mund-Nasen-Maske tragen. Ohne Maske ist die Teilnahme zu verwehren.

Auf das Mitbringen eigener Masken wird bei den öffentlichen Einladungen zum Gottesdienst ebenso wie bei der persönlichen Anmeldung zur Teilnahme am Gottesdienst hingewiesen.

Es werden folgende Empfehlungen für die Gottesdienstbesucher/innen klar erkennbar ausgehängt und bereits in den Vorankündigungen der Gottesdienste publiziert:

1. Nehmen Sie bitte nur am gemeinsamen Gottesdienst teil, wenn Sie sich gesund fühlen und weder Sie noch eine andere Person in Ihrem Haushalt Erkältungssymptome, Fieber, Durchfall, Geschmacksstörungen oder Halskratzen verspüren.

2. Tragen Sie bitte beim Betreten und beim Verlassen der Kirche einen Mund-Nase-Schutz! Er kann, wenn Sie Ihren Platz eingenommen haben, abgenommen werden.

3. Betreten Sie die Kirche bitte einzeln und setzen Sie sich einzeln. Halten Sie zu jeder Zeit den Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen ein.

4. Lassen Sie sich bitte beim Betreten und Verlassen der Kirche von unserem Team die Hände desinfizieren.

5. Setzen Sie sich nur auf die markierten Plätze und respektieren Sie eventuelle Absperrungen. Küster und Presbyter sind befugt, die Plätze anzuweisen.

6. Nach dem Gottesdienst verlassen Sie die Kirche bitte geordnet. Beim Hinausgehen beginnt die letzte Reihe in den Bänken.

7. Es gibt keine Klingelbeutel-Kollekte. Stattdessen stehen am Ausgang zwei Kollekten-Körbchen (für die Kirchengemeinde und die landeskirchliche Kollekte) bereit.

8. Für die Dauer der Corona-Pandemie findet kein Abendmahl statt.

9. Nach Verlassen der Kirche beachten Sie bitte weiterhin die Abstandsregeln! Ersetzen Sie den gemeinsamen Plausch mit anderen Besuchern durch ein Telefonat oder einen elektronischen Kontakt am Nachmittag.

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